Wuppertal, 22. Mai 2026 – Ende April 2026 präsentierte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025. Ein zentrales Ergebnis dieser Auswertung ist der bundesweite Anstieg der Wohnungseinbruchsdiebstähle um 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für Wuppertal und das Bergische Land zeichnet die PKS ein gemischtes Bild, obwohl im ersten Quartal 2026 insbesondere im Bergischen Dreieck zwischen Solingen, Remscheid und Wuppertal eine Einbruchserie die Polizei und Bürger in Atem hielt.

Gleichwohl blieb fast die Hälfte aller Taten im Versuchsstadium stecken. „Der Anteil gescheiterter Einbrüche von rund 50 Prozent ist ein neuerlicher Hinweis darauf, dass private präventive Sicherungsmaßnahmen Wirkung entfalten“, betont Bernd Herkströter, geschäftsführender Gesellschafter der Wach- und Schließgesellschaft Wuppertal.
Verschiebung der Tatzeiten erfordert neue Schutzkonzepte
In Wuppertal wird eine deutliche Verlagerung der Tatzeiten in die Tagesstunden registriert – insbesondere dann, wenn viele Bewohner beruflich außer Haus sind. Klassische Schutzmaßnahmen wie rein mechanische Sicherungen stoßen damit zunehmend an Grenzen. „Als private Sicherheitsdienstleister gewinnen wir in diesem Kontext an Bedeutung“, so Herkströter. Die Wach‑ und Schließgesellschaft Wuppertal setzt auf kombinierte Sicherheitskonzepte, die technische Systeme, persönliche Beratung und operative Maßnahmen verbinden.
AES‑Core als Herzstück moderner Prävention
Ein zentraler Baustein für die hochwertige und verlässliche Sicherheitsdienstleistung der Wach- und Schließgesellschaft ist die nach DIN EN 50518 zertifizierte Alarmempfangszentrale AES‑Core. Sie überwacht angeschlossene Alarmsysteme rund um die Uhr und ermöglicht im Ernstfall eine sofortige Reaktion durch qualifiziertes Fachpersonal. Ergänzend kommen mobile Videoüberwachungstürme zum Einsatz, die flexibel positioniert werden können und direkt mit der Zentrale verbunden sind. Sie sichern Objekte, Zufahrten und Areale und erhöhen das Entdeckungsrisiko für Täter deutlich.
Ganzheitliche Sicherheitslösungen aus einer Hand
„Neben technischer Infrastruktur setzen wir auf individuelle Risikoanalysen vor Ort“, so Herkströter weiter. Gemeinsam mit den Kunden werden maßgeschneiderte Schutzkonzepte entwickelt – von mechanischer Sicherung über Alarmtechnik bis hin zu regelmäßigen Kontrollgängen und Alarmverfolgung. Mehr als 1.000 qualifizierte Mitarbeitende gewährleisten die Umsetzung dieser Maßnahmen und stehen für eine hohe Dienstleistungsqualität. „Immer häufiger werden Maßnahmen zum Schutz vor Drohnen sowie der Einsatz von Drohnen zur Alarm-Verifikation nachgefragt“, berichtet Bernd Herkströter.
Prävention wirkt – Handlungsbedarf bleibt
Die PKS 2025 zeigt: Präventive Maßnahmen führen dazu, dass rund die Hälfte aller Einbrüche im Versuchsstadium scheitert. Dennoch bleibt der Handlungsbedarf hoch – sowohl angesichts steigender Schadenssummen als auch aufgrund der wachsenden Bedeutung subjektiver Sicherheit in Wohnquartieren. Für Wuppertal bedeutet dies, dass öffentliche und private Sicherheitsakteure weiterhin eng zusammenarbeiten müssen, um Einbrüche zu verhindern und das Sicherheitsgefühl nachhaltig zu stärken.